Elternarbeit

 

Leitideen und Gestaltungsansätze für die Elternarbeit an unserer Schule
(

Die Neuorientierung der Schule ist mit Blick auf die vielfältigen Veränderungen, die sich zusammenfassen lassen unter dem Stichwort "Veränderung der Lernkultur", auch für Eltern eine große Herauforderung.

In ihrer schulischen Sozialisation erfuhren sie den typischen fragend-entwickelnden Unterricht, der mit vorgegebenen inhaltsbezogenen Plänen eher auf Wissensvermittlung denn auf Lernen setzte, der durch Zertifizierung der Leistungen mit Klassenarbeiten und Zensuren selektiv versuchte, Klassen vermeintlicher Weise zu homogenisieren.

Auch die Eltern müssen also eigene Konzepte revidieren und neu bearbeiten. Dies führt zu Verunsicherung und Sorgen. Will Schule innovativ arbeiten, sollte sie versuchen, die Eltern auf diesem Wege mitzunehmen.

Die Kinder sind heute hineingeboren in eine überkomplexe Wirklichkeit. Eltern und Schule fällt die Aufgabe zu, Orientierung und Struktur zu geben. Dies gelingt gut, wenn beide in eine Erziehungspartnerschaft eintreten. Schule ist auch "Elternsache".

Die Eltern in unserer Schule sind hoch motiviert und bringen viele Kompetenzen ein, diese Zusammenarbeit mitzugestalten.

Wir richten unsere Elternarbeit nach folgenden Leitdieen aus:

 

Leitideen Gestaltungsansätze  

 (erarbeitet nach den Vorschlägen des Grundschulverbandes, Heft 92, November 2005)


1. Der Beginn der Schulzeit ist für die Kinder, aber auch für die Eltern ein neuer Lebensabschnitt, gute Erfahrungen in der Einschulungsphase prägen entscheidend die weitere Kooperation. Wir werden den Neubeginn besonders aufmerksam begleiten.

 

2. Der Erstkontakt muss sensibel gestaltet sein.

 

3. Zum Wohle der Kinder muss es uns gelingen, einen wertschätzenden und partnerschaftlichen Umgang zwischen den LehrerInnen und den Eltern aufzubauen und zu pflegen.

 

4. Kommunikation und Kooperation zwischen Schule und Elternhaus müssen daher bewusst initiiert und gepflegt werden, damit sie dauerhaft wirkungsvoll sind und bleiben und so den Lernweg des Kindes begleiten.

 

5. Unsere Schule ist nicht nur Lern- und Lebensort für die Kinder sondern auch Begegnungsstätte der Eltern.


6. Alle Eltern können - und sollten - das schulische Lernen der Kinder wirkungsvoll unterstützen.

 

7. Wir nehmen die Eltern als PartnerInnen sehr ernst. Die Schule bietet ihnen vielfältige Möglichkeiten ihre Stärken einzubringen.


8. Eltern finden bei uns Beratung und Unterstützung.

 

Gestaltungsansätze

 

zu 1. In der Einschulungsphase gestalten wir Informationsabende über die "Wege des Lernens an unserer Schule", vor der An-meldung und kurz vor der Einschulung.
In Kooperation mit dem Jugendamt bieten wir einen Themenabend an: "Mein Kind kommt in die Schule-Wie kann ich es auf diesem Weg begleiten?"
Die Eltern sind eingeladen zu hospitieren, Auswertungsgespräche nachher dienen der Reflexion. In diesem Jahr machten etwa 12 Eltern davon Gebrauch.
In den ersten Wochen setzen wir die Informationsarbeit fort als Themenabende:
"Schreiben lernen nach Konfetti";
"Mein Kind ist in der Schule - In der Familie verändert sich etwas"; "Richtig schreiben lernen" - Der Spracherfahrungsansatz

 

zu 4. Im Laufe des Schuljahres treffen sich Eltern und Lehrerinnen über die gesetzlich geregelte Mitwirkung hinaus zu Stammti-schen, Info-Gesprächen, Diskussionsforen zu pädagogischen Themen.

 

Eltern bringen sich in Zukunft in die konkrete Arbeit ein als
" "pädagogische Assistenten"
" als MitarbeiterInnen im Trainingsraum

 

zu 5. Eltern gestalten Schulleben:
Schulfeste, Projekte unter Mitgestaltung der Eltern,

 

zu 6. Eine Elternarbeitsgruppe legte den "Elternleitfaden" vor: "Eltern als Lernwegsbegleiter"

 

zu 7. indem wir künftig (noch verstärkter)
" ein Kooperationskonzept erstellen
" Angebot schaffen die Handlungs-kompetenz der Eltern zu fördern
" Transparenz schulischer Prozesse schaffen
" ein Beratungskonzept entwickeln



Wir kooperieren mit

Wir werden unterstützt durch INEOS Köln